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Die Stadt Merzig
Kulturell führt im Saarland an Merzig kein Weg vorbei. Denn Kultur hat Tradition in der Kreisstadt – immerhin ist hier Gustav Regler geboren, der wohl bedeutendste saarländische Schriftsteller. Präsentiert und getragen wird die facettenreiche Merziger Kulturszene von der Stadt Merzig, der über Merzig hinaus wirkenden Villa Fuchs und den innovativen Konzepten und Inszenierungen von Musik & Theater Saar. Hohe Anziehungskraft wie der Zeltpalast haben auch der Wolfspark von Werner Freund, die Skulpturenstraße „Steine an der Grenze“ und der „Garten der Sinne“. Zeltpalast Merzig. Der 2001 errichtete Zeltpalast Merzig zählt zu den außergewöhnlichsten Veranstaltungsorten der Saar-Lor-Lux-Region. Er bietet den variablen Rahmen für Veranstaltungen bis zu 1.500 Personen. Neben Konzerten, Shows, Galas und Events sorgt vor allem die alljährlich im Sommer stattfindende „Oper im Zelt“ weit über die Grenzen des Saarlandes hinaus für Furore. Unter der künstlerischen Leitung von Joachim Arnold entstehen hier innovative und unkonventionelle Inszenierungen mit hochkarätigen Sängern und Musikern. Die besondere Nähe zum Publikum garantiert ein außergewöhnliches Opernerlebnis: Für Jedermann und zum Anfassen. Nach einem Mozartzyklus, Wagners „Rheingold“, Rossinis „Der Barbier von Sevilla“, Verdis „Rigoletto“ und „La Traviata“ sowie Puccinis „Tosca“ erwartet das Publikum in diesem Jahr vom 28.8. – 5.9. „Madama Butterfly“ von Giacomo Puccini. Es spielt das Bolschoi Orchester Minsk unter der Leitung von Joachim Arnold. Die Inszenierung übernimmt Andreas Gergen.
Skulpturenstraße „Steine an der Grenze“. Den Natur- und Kunstfreund erwartet im Grenzland zwischen Büdingen, Wellingen und dem französischen Launstroff ein Leckerbissen besonderer Art. Entlang des alten Grenzweges zwischen Deutschland und Frankreich, als „Gustav-Regler-Kulturwanderweg“ auch Teil des umfangreichen Wander- und Rad- wegenetzes der Kreisstadt Merzig, ist eine Skulpturenstraße entstanden, in deren Verlauf Werke von Bildhauern aus Europa, Amerika und Asien zu sehen sind. Initiiert wurde das Bildhauersymposion „Steine an der Grenze“ 1986 vom Merziger Bildhauer Prof. Paul Schneider und vom Verein „Steine an der Grenze“. Seither entstanden unter dem Thema „Grenze – Grenzüberwindung“ etwa 30 Kunstwerke. Eingebettet ins landschaftliche Umfeld bieten sich von ihren Standorten Ausblicke, die bis weit nach Lothringen und über die Saargauhöhen reichen. Weitere Informationen unter: www.merzig.de www.musik-theater.de |

