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Ursprung, Herkunft, Heimat – wie eine Marke ihren Charakter erhält Als die Gebrüder Boch 1767 an ihrem luxemburgischen Werk das kaiserlich-österreichische Wappen anbringen durften, bewies dies nicht nur die Anerkennung der entfernt herrschenden Kaiserin, es sorgte auch für gehörigen Respekt vor Ort. Die adelige Absatzförderung hat ihren Teil geleistet. Heute ist Villeroy & Boch in zahlreichen europäischen Ländern vertreten – und fest in der saarländischen Heimat verankert. Damit stellt sich die Frage, was in Zeiten der Globalisierung "Heimat" für ein Unternehmen bedeutet und warum gerade heute Marken und Menschen von ihr profitieren. "Schauen Sie hinaus – wir sind hier mitten in der Natur, mit dem Fluss, den Wäldern, Hügeln, der Parklandschaft um uns herum. Die Abtei ist umgeben von einem altem Park, der vor Generationen gepflanzt wurde, mit Bäumen, die man damals hier noch gar nicht kannte, Götterbäume aus Asien oder Gingkobäume." So beginnt Kreativdirektor Kai Steffan zu schwärmen, wenn man ihn nach der Verbindung der Marke Villeroy & Boch mit ihrer Heimat in Mettlach befragt. Die Verbindung zur Natur und die emotionale Nähe zur Region, beides erleben Besucher und Mitarbeiter des Unternehmens jeden Tag hautnah. Herkunft schafft Identität – auch für eine MarkeDass eine Landschaft und die eigene Herkunft nicht nur Menschen, sondern auch eine Marke prägen können, dafür ist Villeroy & Boch der beste Beweis. "Hier wird Natur gelebt, und das findet seinen Ausdruck in Dekoren wie French Garden oder Petit Fleur. Die Lust am Dekor ist bis heute Teil unserer Markenidentität", erklärt Kreativdirektor Steffan. Auch der andere Teil der Identität von Villeroy & Boch lässt sich schnell auf den Punkt bringen: "Unser Unternehmen ist fest in der europäischen Kultur verwurzelt", erläutert Steffan weiter. Das Erbe großer Persönlichkeiten Die großen historischen Persönlichkeiten der Familien Villeroy und Boch legten den Grundstein dafür. Zum Erbe der Marke gehören eben nicht nur deren unternehmerisches Können und Erfindergeist – verkörpert zum Beispiel durch Jean-Francois Boch, der Anfang des 19. Jahrhunderts einen revolutionären Brennofen entwickelte, oder Nicolas Villeroy, dessen unternehmerische Umsicht ihn die besten Fachleute aus ganz Europa rekrutieren ließ. Auch die schönen Künste sind von jeher bei Villeroy & Boch zuhause. Die Neoimpressionistin Anna von Boch und ihr Künstlerbruder Eugène, die beide aktiv die Künstler ihrer Zeit förderten, sind typische Vertreter dieses Erbes, das ebenso wie unternehmerischer Esprit und Innovationsgeist – heute nicht nur von den Familienmitgliedern, sondern von allen Mitarbeitern des Unternehmens – erfolgreich im Saarland fortgeschrieben wird. Tisch- und Badkultur für alleVilleroy & Boch könnte sich vieler Erfolge in der Welt der Keramik rühmen. Dazu gehören das Schmutz abweisende Ceramicplus, das die Badpflege erleichtert und seit einigen Jahren auch seine Qualitäten in der Küche unter Beweis stellt. Dazu gehören Materialinnovationen wie Quaryl, das eine ganz neue Formensprache im Bad möglich macht. Und dazu gehören auch Produktionsinnovationen wie der Druckguss für Hohlformen, der preisgekrönte Designs wie New Wave Caffè erlaubt. Historisch betrachtet aber haben Villeroy & Boch Produkte auch einen erheblichen gesellschaftlichen und kulturellen Beitrag geleistet. Die begehrten Fliesen aus Mettlach, noch heute im Kölner Dom oder dem Moskauer Bolschoitheater zu sehen, prägen und prägten die Ästhetik des öffentlichen Raums. Und mit der Massenproduktion von keramischen Gebrauchsgegenständen – zunächst für die Tafel, später für das private Bad – setzte Villeroy & Boch die Demokratisierung der Tisch- und Badkultur in Gang. Schönes Porzellan und ein gepflegtes modernes Bad: Sie wurden dank Villeroy & Boch breiten Bevölkerungsschichten zugänglich. Heimat gewinnt wieder an Bedeutung Gerade die Identität des Unternehmens, sein Ursprung und die Verwurzelung an einem Ort und in der Geschichte beweisen sich heute als besondere Stärke. Denn die Herkunft und die eigenen Wurzeln spielen auch beim Verbraucher überraschenderweise wieder eine große Rolle. ,Heimat' ist keineswegs ein Thema von gestern – im Gegenteil. "Heimat steht in unserer Gesellschaft hoch im Kurs. Die Besinnung auf das eigene kulturelle Erbe ist ein globaler Trend", erklärt Kreativdirektor Kai Steffan. "Im Mittelpunkt steht der Wunsch nach "Heritage", nach dem eigenen Erbe, der Heimat, einem Zuhause. Und wenn moderne Menschen eine so altmodische Sehnsucht haben, dann entsteht etwas Neues – ein Heimatgefühl mit Lebenslust, mit Stil statt Folklore. Diese Sehnsucht können wir mit unseren Produkten und unserer Marke erfüllen." Und wenn eine Marke so viel Charakter hat, zeigt der sich in jedem Produkt und an jedem Ort der Welt: an der Saar ebenso wie an der Donau. Weitere Informationen unter: www.villeroy-boch.com |




