Fahrradtor nach Frankreich

Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, mit dem Fahrrad zu einem unserer Konzerte zu kommen. So richtig Musik und Fitness.

Dazu haben Sie jetzt die Gelegenheit, mit dem Fahrrad zu folgendem Konzert in Frankreich zu fahren:


Musée les Mineurs –
ein deutsch-französischer Begegnungstag
Konzert des
Landesjugendorchesters Rheinland-Pfalz
Sonntag, 5. Mai 2019, 15.00 Uhr,
Musée les Mineurs Wendel in Petite-Rosselle/Lothringen



Treffpunkt: 11.00 Uhr

Parkplatz Baubeschläge Klaus
Koßmannstraße 41
66119 Saarbrücken

Die Strecke beträgt 19 km,
geht überwiegend an der Saar entlang.

Maximale Steigung: 30 Höhenmeter.

Vorgesehene Fahrzeit: maximal 2 Stunden,

auf halber Strecke gibt es einen Service-Point mit Getränken.

Vor Ort besteht noch die Möglichkeit, das Museum zu besuchen und Speisen einzunehmen.

Für die Teilnehmer liegen gesponsorte Eintrittskarten
für 10 € statt 16 € bereit.


Wenn Sie sich anmelden oder mehr über das Programm erfahren wollen, wenden Sie sich bitte direkt an:

Herrn Walter Keßler
Tel. 0171 3759645 oder
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wichtig: Die Tour findet nur bei schönem Wetter statt, die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.

Auf Ihren Besuch freuen sich:

Bernhard Leonardy  Walter Keßler



 

Zum 200. Geburtstag von Jacques Offenbach

Erstaufführung seiner sakralen Werke mit dem Deutsch-Französischen Festivalchor der Internationalen Musikfestspiele Saar unter Beteiligung des Vokalensembles ’83 – Saarbrücken


Mittwoch, 22. Mai 2019, 19.00 Uhr
Basilika St.Johann Saarbrücken

Vokalensemble ’83 – Saarbrücken
Isabel Meiser, Mezzosopran
Bernhard Leonardy, Orgel und musikalische Leitung

Europa befindet sich in einer Zeit des Umbruchs. Vieles, was bisher so selbstverständlich schien, hat an Selbstverständlichkeit verloren. In diesem Jahr feiert ein deutsch-französischer Komponist seinen 200. Geburtstag, der seinerzeit mit ähnlichen „grenzübergreifenden” Themen gerungen hat: Jacques Offenbach.

In Köln geboren, siedelte Jakob Offenbach mit 14 Jahren für ein Musikstudium nach Paris um, wo er sich bald Jacques nannte. In der französischen Hauptstadt erwarb er sich in der Gesellschaft besonders durch seine Operetten einen hervorragenden Ruf, der ihn bis heute verfolgt. Denn Offenbach wird allzu oft als Komponist frivoler Unterhaltungsmusik belächelt, wissen doch wenige, dass er seinerzeit politisch war und Anspielungen über Politik und Gesellschaft in seine Werke einfließen ließ. Hierin liegt wahrscheinlich einer der Gründe, weshalb damals erstaunlich wenige seiner Werke veröffentlicht wurden und 2016 im Familienarchiv Offenbachs 20.000 unbekannte Manuskripte gefunden wurden.

Bernhard Leonardy, der den Offenbach-Kenner Jean-Christophe Keck kontaktierte, konnte aus diesem einmaligen Fund einige sakrale Werke gewinnen, die am 22.5. in der Basilika St. Johann zur Erstaufführung kommen.

Der Geist Offenbachs, der bereits im 19. Jahrhundert zwischen Deutschen und Franzosen Brücken schlug, und der auch in seinem Glaubensleben durch die beiden Brüderreligionen Judentum und Christentum wanderte, bleibt weiterhin hoch aktuell für die „New Generation” in Europa

Programm:
Jacques Offenbach
Alleluja – Prière – Douce Madonne aus „La Haine“ – Ave Maria – Sponsa Dei aus „La Haine“
Cancan – Barcarole u.a.


 

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Musik und Aquajogging

Mit Musik Aquajogging zu machen ist ja alltäglich. Die Musik gibt nicht nur den Rhythmus vor, sondern soll auch mit zu einer guten Stimmung beitragen. Den Teilnehmern erleichtert es auch, damit die gewünschte Anzahl von „Beats (Schläge) pro Minute” BPM zu erreichen. Üblicherweise werden bekannte Melodien aus dem Schlagerbereich dabei eingesetzt.

Klassische Musik wird so gut wie nie dazu verwendet. Dabei hat diese Musik mit den Tempis Andante, Moderato oder Allegro die passenden Geschwindigkeitsstufen auch für Aquajogging.

Im Rahmen der diesjährigen Musikfestspielen wollen wir in verschiedenen Hallenbädern dies einmal testen. Die gemeinsame Stunde wird von dem Leiter der Musikfestspiele Saar Bernhard Leonardy inhaltlich und von Walter Keßler, erfahrener Aquajogger, sportlich geleitet.


Dienstag, 7.5.2019, 10.30 Uhr
Kombibad SB-Fechingen

Mittwoch, 8.5.2019, 10.00 Uhr
Dudobad, SB-Dudweiler

Montag, 13.5.2019, 11.00 Uhr
Das Blau, St. Ingbert

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich: einfach hinkommen und mitmachen.

Preise: Es gelten die entsprechenden Tarife der jeweiligen Schwimmbäder.

Auf eine rege Teilnahme freuen sich:

Bernhard Leonardy  Walter Keßler



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Deutschlandfunk Kultur live:
Die besten Nachwuchskünstler mit dem
jungen Pianisten und diesjährigen
Concertino Praga Gewinner
Jan Čmejla


Donnerstag, 2. Mai 2019, 20.00 Uhr,
Saarlandmuseum, Moderne Galerie

 

Dr. Holger Hettinger*, Moderation Deutschlandfunk Kultur



Seit nunmehr 25 Jahren ist der Deutschlandfunk Kultur „das Feuilleton im Radio„ und in der Medienlandschaft nicht mehr wegzudenken. Täglich wird auf höchstem journalistischen Niveau Literatur, Musik, Kulturkritik und Berichterstattung im Programm verankert, am Wochenende auch Film, Theater, Kino und religiöse Themen. Sogar ein eigenes Kinderradioprogramm bietet Deutschlandfunk Kultur, als einziger Radiosender täglich. Musikalische Nachwuchsförderung ist dem Sender also eine Herzensangelegenheit, weshalb junge Musiker in verschiedenen Programmformaten eine Plattform bekommen, sich einen Namen zu machen. Weltstars wie Daniel Barenboim, Simon Rattle und Cecilia Bartoli sind durch den Deutschlandfunk Kultur groß geworden.

In diesem Jahr präsentiert Deutschlandfunk Kultur den tschechischen Pianisten Jan Čmejla. Er ist gerade mal 16 Jahre alt – und bereits mit dem Hauptpreis eines international renommierten Musikwettbewerbs ausgezeichnet: im Februar setzte sich Jan Čmejla beim 53. Internationalen Musikwettbewerb „Concertino Praga” gegen eine starke Konkurrenz durch und entschied nicht nur die Wettbewerbssparte Klavier für sich, sondern konnte auch den Gesamtsieg des Wettbewerbs einheimsen. „Eine unheimlich starke Vorstellung”, erinnert sich Holger Hettinger, Musikchef von Deutschlandfunk Kultur und Jury-Mitglied des diesjährigen „Concertino Praga“-Wettbewerbs, „das war beinahe unheimlich. In der ohnehin beeindruckend besetzten Klavier-Sparte hat Jan sich mühelos und überdeutlich durchgesetzt. Das war eine überragende Performance!”

Besonders interessant daran ist, dass das Wettbewerbsprogramm von Jan Čmejla vergleichsweise unspektakulär war – anders als seine Mitbewerberinnen und Mitbewerber, die bei „Concertino Praga” mit Liszt und Busoni auftrumpften, entschied sich Jan für ein fast schon unspektakuläres Programm: Bach, Beethoven. „Das macht in meiner Wahrnehmung Jans Wettbewerbsgewinn besonders wertvoll: mit einem fast schon verinnerlichten Programm in einem von Virtuosität geprägten Umfeld zu bestehen – das muss man erstmal schaffen!”, merkt Holger Hettinger an.

In der Jury waren wir uns einig: hier haben wir es mit einem Ausnahmetalent zu tun”, ergänzt Hettinger. „Mir war klar, dass ich mit Jan so bald wie möglich ein Konzertprojekt verwirklichen möchte – solch ein Talent bleibt nicht lange verborgen”. Diese Gelegenheit bietet sich nun im Rahmen der diesjährigen Musikfestspiele Saar – Deutschlandfunk Kultur kuratiert dieses Konzert; die Aufzeichnung wird dann zur abendlichen Primetime bundesweit ausgestrahlt.

Das Konzert mit Jan Čmejla wird am 26. Mai um 20:03 Uhr bei Deutschlandfunk Kultur übertragen.
 

*Dr. Holger Hettinger ist Musikchef von Deutschlandfunk Kultur in Berlin. Die Konzertmoderation bei den Musikfestspielen Saar ist für Hettinger ein ganz besonderer Anlass: der gebürtige Saarlouiser hat seine Rundfunk-Laufbahn beim Saarländischen Rundfunk begonnen. Als Professor für Kulturjournalismus hat er sich seinem Fachgebiet auch aus wissenschaftlicher Perspektive genähert; sein Buch „Kulturjournalismus“ ist 2013 erschienen. Der promovierte Musikwissenschaftler ist neben seiner journalistischen Tätigkeit auch als Ausstellungskurator aktiv.

 

 

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